7413_CC_Mr_ChipIt_Banner_DE









Reaktion des FDF-Präsidenten

"Austritt ist unverständlich und haltlos"

"Der Austritt des FDF-Landesverbandes Bayern aus der Solidargemeinschaft der Floristenverbände bedeutet eine unverantwortliche Schwächung des gesamten Berufsstandes", betonte FDF-Präsident Helmuth Prinz in einer ersten Stellungnahme gegenüber florist. Die Kündigung sei auch deshalb völlig unverständlich, weil bei der Frühjahrssitzung des FDF-Bundesverbandes die Weichen in die richtige Richtung gestellt worden seien und man alle Forderungen erfüllt habe. Die Zukunftskommission arbeite an Vorschlägen für neue Strukturen, die Arbeit des Tendenzenteams käme gut an und auch die Lobbyarbeit des Bundesverbandes trage Früchte. In schwierigen Zeiten sei die Solidarität aller erforderlich, um die kommenden Herausforderungen gemeinsam bestehen zu können. Er appellierte an die FDF-Mitglieder treu zum FDF zu stehen und besonders die FDF-Mitglieder in Bayern und Baden-Württemberg seien aufgefordert, die Zerstörung der gemeinsamen berufsständischen Vertretung aller Floristen zu verhindern. Der Bundesverband habe seine Hausaufgaben gemacht und stehe auch finanziell auf soliden Füßen, das Sparprogramm greife und die Konsolidierung schreite positiv voran. Es gäbe keinen aktuellen Anlass aus der Solidargemeinschaft auszubrechen. Prinz kündigte an mit Florian Hiedl, Präsident des FDF-Landesverbandes Bayern, zeitnah Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam einen Ausweg aus der drohenden Spaltung des Berufsstandes zu finden. Bekanntlich hatte der FDF-Landesverband Baden-Württemberg bereits nach dem letzten FDF-Bundeskongreß zum 30.06.2008 seine Kündigung der Mitgliedschaft beim FDF-Bundesverband erklärt. Jetzt zieht der FDF-Landesverband Bayern nach und kündigte ebenfalls zum 30.06.2008 seine Mitgliedschaft. Alle Hoffnungen auf eine gütliche Einigung ruhen nunmehr auf dem FDF-Bundeskongreß in Jena, der im September 2007 anlässlich der Bundesgartenschau Gera/Ronneburg und der dortigen floristischen Sonderschau tagen wird. Alle Beteiligten und FDF-Verantwortlichen sind dort in den unterschiedlichen Gremien des FDF-Bundesverbandes vertreten. Höhepunkt des Kongresses ist die FDF-Mitgliederversammlung am 15.09.2007, die nunmehr nach den Kündigungen beider süddeutschen FDF-Verbände eine ganz neue Brisanz erhalten wird.

AvdB

Labels: ,

FDF-Landesverband Bayern kündigt Mitgliedschaft

Der FDF-Landesverband Bayern gab uns jetzt seine Kündigung der Mitgliedschaft beim FDF-Bundesverband zur Kenntnis. Das Schreiben stammt vom 29.06.2007. Es ging zwischenzeitlich als Beitrag in den Verbandsmitteilungen auch an die FDF-Mitglieder des dortigen FDF-Landesverbandes. Der Brief ist an den FDF-Bundesverband gerichtet und hat folgenden Wortlaut:

"Hiermit kündigen wir, beauftragt durch Beschlüsse unserer zuständigen Gremien vom 28. und 29. Juni 2007 frist- und formgerecht die Mitgliedschaft beim Fachverband Deutscher Floristen -Bundesverband e.V.- zum 30. Juni 2008.

Grund für diese Kündigung ist die anhaltende Unzufriedenheit mit dem FDF Bundesverband. Nach den Vorkommnissen der letzten Jahre haben wir mehrfach positive Veränderungen angemahnt. Diese Forderungen wurden immer wieder enttäuscht. Daher haben wir uns schweren Herzens und nach intensiven Beratungen in unseren Gremien zu diesem Schritt entschlossen. Wir betonen aber ausdrücklich, dass in unseren Gremien die einhellige Meinung über die Wichtigkeit einer bundesweiten berufsständischen Vertretung der Floristen besteht, welche die fachlichen und politischen Ziele für unseren Berufsstand durchsetzt.

Wir werden auch weiterhin  zumindest bis zum 30.06.2008  alles in unserer Macht stehende tun, um die Arbeit eines gut funktionierenden FDF Bundesverbandes zu unterstützen. Eine gemeinsame floristische Zukunft liegt auch uns sehr am Herzen.

Das Protokoll über den Beschluss senden wir Ihnen nach Erstellung zu".

Der Brief wurde von Florian Hiedl als FDF-Präsident Bayern und der FDF-Geschäftsführerin Barbara Storb unterschrieben, welche beide den FDF-Landesverband Bayern vertreten.
Fp.

Labels: ,

Impressum